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 Neues Gesetz gegen Gewaltspiele

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Was hälst du von diesem Gesetz ???
Der Schutz der Minderjährigen ist wichtig.
25%
 25% [ 2 ]
Gute Sichtbarkeit der FSK und USK ist wichtig.
25%
 25% [ 2 ]
Kauf nur mit Ausweis.
25%
 25% [ 2 ]
FSK und USK sind überzogen und altmodisch.
0%
 0% [ 0 ]
Indizierte Spiele haben mehr Anreitz für Spieler.
13%
 13% [ 1 ]
Spieleverbote sind zwecklos.
12%
 12% [ 1 ]
Das Gestz ist mir egal.
0%
 0% [ 0 ]
Stimmen insgesamt : 8
 

AutorNachricht
MIB
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BeitragThema: Neues Gesetz gegen Gewaltspiele   Di 01 Jul 2008, 20:24

Neues Gesetz gegen Gewaltspiele tritt heute in Kraft

Seit heute ist das Jugendschutzgesetz in seiner geänderten Form in Kraft. Die Überarbeitung soll Minderjährigen vor allem den Zugang zu gewaltbeherrschten Computerspielen erschweren, teilte das Bundesfamilienministerium mit.

Der Bundesrat hatte dem Gesetz am 13. Juni zugestimmt und damit auf den Weg gebracht. Durch die neue Regelung wird der Katalog der schwer jugendgefährdenden Trägermedien im Hinblick auf Gewaltdarstellungen erweitert und die Indizierungskriterien erweitert und präzisiert, hieß es.


Darüber hinaus legte der Gesetzgeber Mindestgröße und Sichtbarkeit der Alterskennzeichen der Freiwilligen Selbstkontrolle der Filmwirtschaft (FSK) und der Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle (USK) fest.

Der Katalog der schwer jugendgefährdenden Trägermedien, die laut dem Gesetz indiziert sind, wird auf Gewaltdarstellungen erweitert. Dies betreffe Produkte, die "besonders realistische, grausame und reißerische Darstellungen selbstzweckhafter Gewalt beinhalten, die das Geschehen beherrschen".

Die Definition solcher Inhalte wurde mit der Neufassung des Gesetzes präzisiert. So sei die Abgabe von Produkten an Kinder und Jugendliche verboten, "in denen Gewalthandlungen wie Mord- und Metzelszenen selbstzweckhaft und detailliert dargestellt werden oder Selbstjustiz als einzig bewährtes Mittel zur Durchsetzung der vermeintlichen Gerechtigkeit nahe gelegt wird".

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Oma Erna
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BeitragThema: Re: Neues Gesetz gegen Gewaltspiele   Di 01 Jul 2008, 20:37

Ich finde das Gesetz bzw. dessen neue Änderungen sinnvoll.
Denn der Schutz der Kinder sollte immer im Vordergrund stehen.

Ich bin der Meinung, dass durch diese Kennzeichnungen der Kauf diese Medien schon deutlich erschwert wird. Der Kauf sollte aber mit einer Ausweiskontrolle o. in speziellen Geschäften möglich sein.

PS: sonst hätten meine Enkel oder auch ihr Rootkiller nichts mehr zum Spielen.Razz
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Zwerg Na
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BeitragThema: Re: Neues Gesetz gegen Gewaltspiele   Di 01 Jul 2008, 21:06

die aufkleber sind doch echt ein witz. wem interessieren die schon.
wenn man son game nicht im laden kriegt saugt man es sich halt im netz.

beim zocken bin ich für realismus pur - je mehr blood um so besser.
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MIB
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BeitragThema: Re: Neues Gesetz gegen Gewaltspiele   Di 01 Jul 2008, 21:12

Hallo Zwerg Na

... ich glaube genau wegen Leuten wie dich, wurden solche Gesetze gemacht. Ich denke du bist irgend ein Teen (vllt. erst 12-14 Jahre alt) der sich doch schon mit Gewaltspielen intensive beschäftigt.

Noch ein Hinweis mit auf deinen Weg Zwerg Na:

Lass das mit dem illegalen Downloaden von Medien o. Software.

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MIB
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BeitragThema: Re: Neues Gesetz gegen Gewaltspiele   Di 01 Jul 2008, 21:46

Verbot von "Killerspielen" für Jugendliche in Kraft getreten


Seit heute gilt in Deutschland das überarbeitete Jugendschutzgesetz. Es soll Kinder und Jugendliche besser vor medialen Gewaltdarstellungen schützen, heißt es in einer Mitteilung des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Der Bundesrat hatte das Gesetz Mitte Juni gut einen Monat nach dem Bundestag verabschiedet.

Darin werden Spiele mit "weitreichenden Abgabe-, Vertriebs- und Werbeverboten" belegt, die "besonders realistische, grausame und reißerische Darstellungen selbstzweckhafter Gewalt beinhalten, die das Geschehen beherrschen". Zuvor waren allein Gewalt oder Krieg "verherrlichende" Computerspiele für Jugendliche automatisch verboten. In die Liste jugendgefährdender Medien aufgenommen werden solche Medien, "in denen Gewalthandlungen wie Mord- und Metzelszenen selbstzweckhaft und detailliert dargestellt werden oder Selbstjustiz als einzig bewährtes Mittel zur Durchsetzung der vermeintlichen Gerechtigkeit nahe gelegt wird".
Gesetzlich festgeschrieben sind nun auch Mindestgrößen und Sichtbarkeit der Alterskennzeichen der Freiwilligen Selbstkontrolle der Filmwirtschaft (FSK) und der Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle (USK). "Das Zeichen ist auf der Frontseite der Hülle links unten auf einer Fläche von mindestens 1200 Quadratmillimetern und dem Bildträger auf einer Fläche von mindestens 250 Quadratmillimetern anzubringen", heißt es in dem Gesetz.
Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen erläutert, mit der Gesetzesänderung würden entscheidende Lücken geschlossen. "Vielfach sind derzeit die Kennzeichen, die Altersangaben und somit Abgabeverbote deutlich machen sollen, nur mit der Lupe zu lesen, das bringt in der Praxis rein gar nichts. Demnächst kann man auf den ersten Blick erkennen, ab welchem Alter Spiele und Filme für Kinder und Jugendliche freigegeben sind", sagte von der Leyen. Die Erweiterung des Kataloges schwer jugendgefährdender Medien sieht sie als ein klares Signal für Hersteller und Händler.
Der hannoversche Diplompädagoge und Jugendschützer Gerald Jörns hält die Gesetzesänderung hingegen für halbherzig: "Das so genannte Sofortprogramm der Bundesregierung bietet nur einen erhöhten Schutz für Jugendliche. Es wird dabei überhaupt nicht den pädagogischen Anforderungen eines zeitgemäßen Kinder- und Jugendschutzes gerecht." Das bisherige System der Altersfreigabe ab 6, 12, 16 Jahren und ohne Jugendfreigabe müsse unter pädagogischen und psychologischen Gesichtspunkten verfeinert werden, fordert Jörns. Der Jugendschutz dürfe nicht Kriminologen und Innenministern überlassen sein.
Nach dem Amoklauf an einem Gymnasium in Erfurt 2002 hatte es heftige Diskussionen über die Gefährdung von Jugendlichen und Kindern durch Computerspiele und Internetseiten gegeben. Diese führten mit dazu, das Jugendmedienschutzrecht zu verschärfen: Am 1. April 2003 traten Bestimmungen zum Jugendmedienschutz (Jugendschutzgesetz und Jugendmedienschutzstaatsvertrag) in Kraft. Nach dem Jugendschutzgesetz des Bundes müssen auch Computerspiele wie zuvor Kino- und Videofilme mit einer Altersfreigabe gekennzeichnet sein. Alle neuen Medien, auch Internetseiten, können zudem auf den Index gesetzt werden und Sperrungsverfügungen unterliegen.
Erweitert und verschärft wurden außerdem die Verbote für schwer jugendgefährdende Medien. Der Jugendmedienschutz-Staatsvertrag der Länder verpflichtet Anbieter von "Telemedien" unter anderem, Jugendschutzbeauftragte zu bestellen oder sich an eine Einrichtung der freiwilligen Selbstkontrolle anzuschließen und lizenzierte Filterprogramme einzusetzen, um Kindern und Jugendlichen den Zugang zu pornografischen, aber auch allgemein "entwicklungsbeeinträchtigenden" Inhalten zu verwehren. Der Staat überwacht mit Hilfe der Kommission für Jugendmedienschutz (KJM) die Einhaltung der Regeln; eine erste Evaluierung der 2003 beschlossenen Regelungen wurde Ende 2007 abgeschlossen. Eine erste Überarbeitung dieser neuen Regelungen tritt nun mit den neuen Bestimmungen des Jugendschutzgesetzes in Kraft.
Siehe dazu auch:





Siehe dazu auch den Online-Artikel in c't-Hintergrund zur bisherigen Berichterstattung über die Diskussion um das Jugendmedienschutzrecht, Gewaltspiele, Verbotsforderungen und Beschränkungen für Jugendliche bei Spielen:
(anw/c't)

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