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 Kino.to

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MIB
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BeitragThema: Kino.to   Mi 08 Jun 2011, 20:59

Kino.to: Anwalt erläutert mögliche Folgen für Nutzer

Recht, Politik & EU Nach der heutigen Polizeiaktion gegen das Video-Portal Kino.to sorgen sich zahlreiche Nutzer, inwieweit sie selbst von den Strafverfolgungsbehörden oder Rechteinhabern für die Nutzung des Dienstes belangt werden könnten. Der Kölner Medienrechtsanwalt Christian Solmecke sieht hier aber keine Probleme auf die User zukommen.

"Aus meiner Sicht haben die Nutzer von Kino.to schon keine Straftat begangen, da der reine Konsum von Streamingdiensten nicht rechtswidrig ist. Das gilt jedenfalls immer dann, wenn keine Kopie des Streams auf dem eigenen Rechner hergestellt wird. Darüber hinaus ist die GVU auch dafür bekannt, normalerweise das Übel an der Wurzel zu packen. Das heißt, dass die Gesellschaft in der Regel gegen die großen Fische vorgeht, was sie mit den jetzigen Durchsuchungen auch bewiesen hat", sagte er.

Letztlich müsse man sich auch fragen, so Solmecke weiter, welche Daten auf den Servern von Kino.to oder den angeschlossenen Streamingplattformen überhaupt gespeichert worden sind. Zwar sei ein Nutzer über seine IP-Adresse jederzeit identifizierbar, jedoch würden viele Server die IP-Adressen überhaupt nicht speichern.

Selbst wenn dem so wäre, stellt sich die Frage, ob die jeweiligen Internet-Zugangsprovider ebenfalls die IP-Adresse ihrer Kunden über die letzten Tage oder Wochen gespeichert haben. Ist das nicht der Fall, ist eine Zuordnung der IP-Adresse nicht mehr möglich. Betroffen sein könnten also wenn überhaupt nur Nutzer, die in den letzten Tagen die Plattform genutzt haben.


Die Filmindustrie vertritt im Gegensatz als Solmecke die Auffassung, dass schon das Zwischenspeichern eines Films im flüchtigen Speicher eines Computers als illegale Kopie anzusehen ist. Da diese Frage von den Gerichten noch nicht geklärt worden ist, sind daher Abmahnungen zumindest denkbar. Die betroffenen Nutzer müssten dann mit so genannten Unterlassungserklärungen versprechen, künftig keine Filme mehr zu vervielfältigen und darüber hinaus Schadensersatzansprüche zahlen.

Der Schadensersatzanspruch setzt sich zusammen aus den Anwaltsgebühren, die im Zuge der letzten Urheberrechtsreform auf 100 Euro gedeckelt wurden und dem tatsächlich entstandenen Schaden, der sich beispielsweise an den Kosten eines Kinobesuchs oder am Ausleihen einer DVD mit etwa 10 Euro orientieren dürfte.

Wesentlich höhere Schadensersatzansprüche und Anwaltskosten werden zwar in den tausenden Filesharing-Verfahren in Deutschland angesetzt. Beim Filesharing liegt jedoch der Hauptvorwurf darin, dass ein Film nicht nur heruntergeladen sondern in den Tauschbörsen auch automatisch wieder angeboten wird.

Quelle: http://winfuture.de

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Zuletzt von MIB am Fr 16 Dez 2011, 18:06 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Kino.to   Mi 08 Jun 2011, 21:04

Kino.to: Die Video-Plattform ist offenbar Geschichte

Wirtschaft & Firmen Zahlreiche Internet-Nutzer haben heute ihre beliebeteste Online-Videothek verloren. Die Kriminalpolizei hat die Plattform Kino.to geschlossen. Einige der Betreiber wurden festgenommen.

"Die Domain zur von Ihnen ausgewählten Webseite wurde wegen des Verdachts der Bildung einer kriminellen Vereinigung zur gewerbsmäßigen Begehung von Urheberrechtsverletzungen geschlossen", wird der Besucher der Seite nun seit heute Nachmittag informiert.

Hinter den Ermittlungen stand die Staatsanwaltschaft Dresden. Unter Leitung der Integrierten Ermittlungseinheit Sachsen (INES) vollzogen Polizeikräfte in Deutschland, Spanien, Frankreich und den Niederlanden Razzien in zahlreichen Wohn- und Geschäftsräumen, teilte die Gesellschaft zur Verfolgung von Urheberrechtsverletzungen (GVU) mit.

Allein in Deutschland durchsuchten demnach über 250 Polizisten und Steuerfahnder sowie 17 Computer-Spezialisten bundesweit zeitgleich über 20 Wohnungen und Geschäftsräume und Rechenzentren. 13 Personen wurden verhaftet. Nach einer Person wird gefahndet. Die Polizei hat die Domain kino.to beschlagnahmt. Mehrere so genannte Streamhoster, bei denen die auf den Portalen verlinkten Raubkopien abgelegt sind, wurden von den Behörden vom Netz genommen.

Vorausgegangen waren jahrelange Vorermittlungen. Deren Erkenntnisse zum System "kino.to" deuten auf ein arbeitsteiliges parasitäres Geschäftsmodell hin, hieß es. Dabei verweisen Indizien auf eine enge Verflechtung von mehreren Streamhostern mit der Portalseite. Dieses soll bei den Betreibern zu "erheblichen Einnahmen" geführt haben.

Quelle: http://winfuture.de

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BeitragThema: GVU: Kino.to & Co. - Nutzung von Streams strafbar   So 12 Jun 2011, 11:24

GVU: Kino.to & Co. - Nutzung von Streams strafbar

Internet & Webdienste Die Gesellschaft zur Verfolgung von Urheberrechtsverletzungen (GVU) ist der Meinung, dass die bloße Nutzung von Streaming-Portalen wie beispielsweise Kino.to, welches in dieser Woche geschlossen wurde, strafbar sei.

Am Anfang des veröffentlichten Artikels macht die GVU jedoch darauf aufmerksam, dass eine höchstrichterliche Klärung zur Strafbarkeit des Nutzens von illegalen Filmstreams bislang noch nicht vorliegt. Die GVU selbst hat zu diesem Thema eine ganz klare Meinung.

Durch die Nutzung solcher Angebote erfolgt auf den jeweiligen Rechnern zumindest vorübergehend eine Speicherung der Inhalte, welche durch den Besucher ausgelöst wird und folglich auch in seinem Machtbereich liegt, heißt es.


Rechtlich gesehen handelt es sich der Ansicht der GVU zufolge bei dem Zwischenspeichern um eine Kopie. Außerdem könne man mit zusätzlichen Werkzeugen eine dauerhafte Kopie der gezeigten Inhalte anfertigen.

Geht es nach der Gesellschaft zur Verfolgung von Urheberrechtsverletzungen, so besteht zumindest die Möglichkeit, dass gegen die Nutzer von Plattformen wie beispielsweise Kino.to rechtlich vorgegangen werden könnte. Eine richterliche Klärung liegt in diesem Fall wie bereits angesprochen noch nicht vor.

Nach der Polizeiaktion gegen das Video-Portal Kino.to sorgen sich zahlreiche Nutzer, inwieweit sie selbst von den Strafverfolgungsbehörden oder Rechteinhabern für die Nutzung des Dienstes belangt werden können. Der Medienrechtsanwalt Christian Solmecke hat eine Einschätzung zu diesem Thema abgegeben. Er geht davon aus, dass keine Probleme auf die Nutzer zukommen werden.


Quelle: http://winfuture.de

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BeitragThema: Kino.to: Abmahnung gegen Staatsanwaltschaft   Do 16 Jun 2011, 20:07

Kino.to: Abmahnung gegen Staatsanwaltschaft

Recht, Politik & EU Die Kölner Anwaltskanzlei Obladen Gaessler hat der Staatsanwaltschaft Dresden eine Abmahnung zugestellt. Hintergrund ist die Beschlagnahmung der Domain Kino.to vor einigen Tagen. In Folge dessen hat die Kriminalpolizei Sachsen, deren Dienstherr die Staatsanwaltschaft ist, nach Ansicht der Anwälte gegen das Telemediengesetz verstoßen.

Die Polizei hatte nach der Abschaltung der Video-Plattform eine Mitteilung ins Netz gestellt. Auf dieser wurden die Besucher von Kino.to darüber informiert, dass das Angebot wegen polizeilicher Maßnahmen und der Verhaftung der Betreiber nicht mehr zur Verfügung steht.

Allerdings befand man es bei der Polizei wohl nicht für notwendig, die Hinweisseite mit einem Impressum zu versehen. Nach Ansicht der Anwälte, die nach eigenen Angaben stellvertretend für die Betreiber der Webseite Cineastentreff.de liegt damit ein Rechtsverstoß vor. Sie fordern nun eine Unterlassungserklärung und eine Erstattung von Kosten in Höhe von 411,30 Euro.

Weiterhin wies man darauf hin, "dass das Verhalten der verantwortlichen Polizisten eine Ordnungswidrigkeit im Sinne des Telemediengesetzes darstellt". Eine Ordnungswidrigkeitenanzeige würden sich die Mandanten der Anwälte ausdrücklich vorbehalten.


Die Anwälte argumentieren, dass die Seite unter der Domain Kino.to auch nach der Abschaltung der eigentlichen Inhalte noch immer in direkter Konkurrenz zu Cineastentreff.de stehe. Schließlich würden die Besucher beim Aufruf der Domain erwarten, auch Informationen zu Filmen zu finden. "Hätte Kino.to eine Wartungsseite unter der fraglichen Domain ohne nennenswerten Inhalt veröffentlicht, hätten sich die Betreiber genau so wenig aus der Verantwortung ziehen können", hieß es.

Bis zum 22. Juni setzte man der Staatsanwaltschaft Dresden eine Frist, eine Unterlassungserklärung zu unterzeichnen. Der relative kurze Zeitraum wird mit "Dringlichkeit der Sache" begründet.

In ihrem Schreiben gehen die Anwälte auch darauf ein, warum sie das fehlende Impressum auf der Informationsseite nicht hinwegsehen wollen: Jedes Jahr würden tausende Homepage-Betreiber wegen solcher vermeintlichen Kleinigkeiten abgemahnt. "Als Behörde müssen Sie genauso wie etwa Internethändler, Gewerbetreibende oder einfache Internetuser den Informationspflichten nachkommen. Insoweit trifft Sie keinerlei Privilegierung", hieß es.

Quelle: http://winfuture.de

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BeitragThema: Kino.to: Millionen-Konten und Autos beschlagnahmt   So 19 Jun 2011, 12:13

Kino.to: Millionen-Konten und Autos beschlagnahmt


Recht, Politik & EU Nach dem Schlag gegen das Video-Portal Kino.to hat die Justiz erste Konten beschlagnahmt, auf denen die Millionen-Gewinne der Betreiber vermutet werden. Das berichtet das Nachrichtenmagazin 'Focus' unter Berufung auf die Generalstaatsanwaltschaft Dresden.

Demnach stellten Ermittler auf Konten in Spanien, die dem Hauptbeschuldigten Dirk B. aus Leipzig zugeordnet werden, rund 2,5 Millionen Euro sicher. Zudem beschlagnahmten sie bei ihm hochwertige Computertechnik sowie drei Luxusautos in Deutschland und auf Mallorca. Den Angaben zufolge fand man auf dem deutschen Konto eines anderen führenden Kino.to-Mitarbeiters 200.000 Euro.

Die Ermittler seien davon überzeugt, dass B. der Kopf der Bande ist. Er soll das Modell des Gratis-Kinos entwickelt und im Laufe der Zeit perfektioniert haben. "Der war kein Robin Hood, der Daten einfach im Netz verteilte", sagte ein Fahnder dem Magazin. "Der hat einen Riesenreibach gemacht." B. schweigt bislang zu den Vorwürfen. Andere Beschuldigte haben sich zum Teil geständig gezeigt.


Der Dresdner Oberstaatsanwalt Wolfgang Klein widersprach dabei den Äußerungen einiger Beschuldigter, sie hätten nur Links zu illegalen Kopien angeboten, nicht aber die Videos selbst. Klein ist davon überzeugt, dass es sich bei Kino.to "um ein hochkriminelles, profitorientiertes System" handelte, bei dem die Anführer alles penibel organisiert haben – "vom illegalen Beschaffen der Filme über das Aufladen der Hoster, die man zum Teil selbst betrieben hat, bis zur Bereitstellung der Links auf ihrer Internet-Seite".

Die Generalstaatsanwaltschaft Dresden konnte sich zu Beginn ihrer Ermittlungen Ende April 2011 auf ein laufendes Verfahren in Bayern stützen. Dem 'Focus' zufolge ermittelte die Staatsanwaltschaft München I seit Dezember 2009 gegen die Betreiber von Kino.to. Den Anstoß gab eine Anwaltskanzlei aus München, die im Auftrag eines renommierten Filmproduzenten und -Verleihers aus Bayern gegen Verletzungen des Urheberrechts vorgeht.

Quelle: http://winfuture.de

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BeitragThema: Re: Kino.to   Di 12 Jul 2011, 19:52

Kino.to wird unter neuer Adresse weitergeführt

Musik- / Videoportale Die von der GVU geschlossene Streaming-Plattform Kino.to wird offenbar unter einer neuen Adresse in unveränderter Form weitergeführt. Kinox.to ist seit Montag online und scheint das gleiche illegale Film- und Serienangebot zu enthalten wie sein Vorgänger.

Die neuen Betreiber der Internetseite richten sich in Form einer Mitteilung an die Nutzer und die GVU. "Denkt ihr wirklich ihr könnt uns stoppen nur weil ihr haufenweise Geld habt? Wie kann es sein, dass harmlose Webseitenbetreiber auf eine Stufe mit Mördern und Vergewaltigern gestellt werden? Merkt ihr überhaupt noch was in eurem Wahn? Für was finanzieren wir euch jeden Monat? Damit ihr uns verarscht?!"


Noch ist unklar, wer für die erneute Inbetriebnahme der Videoplattform verantwortlich ist. In der kurzen Stellungnahme dankt man besonders dem Internet-Kollektiv Anonymous. Ein Zusammenhang zwischen der Hacker-Vereinigung und der Streaming-Website ist nicht bekannt. Mit den Worten "Legends may sleep, but they never die" endet die Botschaft der neuen Betreiber.


Ehemalige Nutzer von Kino.to dürften sich auf der neuen Website sofort heimisch fühlen, denn es kommt das gleiche Design zum Einsatz. Zudem versprechen die Webmaster, dass sie weiterhin keine Daten speichern und man sich somit keine Gedanken um Strafverfolgungsbehörden machen muss. Die rechtliche Lage bei der Nutzung von Streaming-Angeboten ist nicht eindeutig geklärt.


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BeitragThema: Re: Kino.to   Mo 18 Jul 2011, 16:20

Irgendwie habe ich nun auch Angst das ich abgemahnt werde, meint ihr denn da kommt noch was?? Oder haben die User wirklich Glück gehabt? So wie es in vielen Foren zu lesen ist.
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BeitragThema: Re: Kino.to   Mo 18 Jul 2011, 20:35

Fakt ist nun mal, dass jeder Nutzer beim Surfen spuren im Netz hinterlässt.
Nun liegt es an den Ermitlern, wie tief Sie suchen um die 'kleinen Fische' zu fangen.

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BeitragThema: Kino.to-Nachfolger derzeit nicht überwacht   Mi 24 Aug 2011, 21:07

Kino.to-Nachfolger derzeit nicht überwacht

Recht, Politik & EU Nach der Schließung des Streaming-Portals Kino.to bekamen alternative Angebote starken Zulauf. Auch eine nahezu vollständige Kopie der Plattform tauchte auf. Die Polizei überwacht deren Aktivitäten allerdings aktuell nicht, da nicht ausreichend Kapazitäten zur Verfügung stehen.

"Das können wir einfach nicht leisten", sagte Wolfgang Klein von der Generalstaatsanwaltschaft Dresden gegenüber der 'Neuen Osnabrücker Zeitung'. Die Ermittler, die für den Fall abgestellt werden können, sind seinen Schilderungen zufolge ausreichend mit den Untersuchungen hinsichtlich des Originals beschäftigt.

Immerhin gilt es "gigantische Mengen an Daten" auszuwerten. Insgesamt haben die Ermittler Datenträger mit rund 1 Petabyte an Material beschlagnahmt, das nun ausgewertet werden muss. Da die verfügbaren Beamten mit dieser Menge allein überfordert wären, habe man inzwischen auch technischen Sachverstand von außen hinzugezogen.

Ursprünglich liefen Ermittlungen gegen 21 Personen. Inzwischen hat sich die Zahl der ins Visier der Ermittler geratenen Betreiber der Plattform auf 25 erhöht. Sechs von ihnen sitzen den Angaben zufolge weiterhin in Untersuchungshaft, ein weiterer ist noch immer flüchtig.

Anfang Juni war es der Polizei gelungen, das wohl größte Portal seiner Art im deutschsprachigen Raum abzuschalten. Gegen die Betreiber wurden Ermittlungsverfahren wegen Gründung einer kriminellen Vereinigung zur gewerblichen Urheberrechtsverletzung, Geldwäsche und Steuerhinterziehung eingeleitet.

Denn wie sich im Zuge der Untersuchungen herausstellte, sollen die gleichen Personen nicht nur das Portal mit Links zu illegal angebotenen Streams von Filmen und Serien, sondern auch gleich eine Reihe von Share-Hostern betrieben haben. Mit Kino.to und den angegliederten Streaming-Hostern sollen durch Werbeeinblendungen Einnahmen in Millionen-Höhe generiert worden sein.

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BeitragThema: Kino.to & Co.: Charts weisen auf realen Schaden hin   Mi 26 Okt 2011, 18:34

Kino.to & Co.: Charts weisen auf realen Schaden hin

Musik- / Videoportale Die Gesellschaft zur Verfolgung von Urheberrechtsverletzungen (GVU) will anhand der vom Media Control Index erhobenen Vertriebszahlen belegen können, wie stark kostenlose Streaming-Portale wie Kino.to und dessen Nachfolger das Geschäft von Videotheken behindern.

Unter der Leitung der Generalstaatsanwaltschaft Dresden hatten die Behörden das Streaming-Portal Kino.to am 8. Juni abgeschaltet. Der Media Control Index zeigte daraufhin für die 7 Tage vom 9. bis zum 15. Juni erstmals in diesem Jahr einen Zuwachs bei den Verleihvorgängen in Videotheken gegenüber dem Vorjahr. Um 28,9 Prozent stieg den Angaben zufolge die Zahl der Leih-Vorgänge gegenüber dem vergleichbaren Zeitraum im Jahr 2010.

Auch für die folgenden beiden Wochen verzeichnet der Index eine Steigerung. Die durchschnittliche Zuwachsrate für den gesamten Monat kam so letztlich auf 17,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. In der ersten Juliwoche lag die Zahl der Ausleihvorgänge sogar um 41,1 Prozent höher als im gleichen Zeitraum des Vorjahres.


Dann aber tauchte am 12. Juli plötzlich das Portal KinoX.to auf, dass dem Vorgänger weitestgehend glich und nur über einen geringfügig geringeren Leistungsumfang verfügte. Dies zog auch eine mediale Berichterstattung nach sich, so dass viele Internet-Nutzer schnell über die neue Plattform informiert waren.

In der anschließenden Woche rutschte die Anzahl der Verleihvorgänge in den Videotheken laut Media Control-Statistiken erstmalig seit der Schließung von Kino.to wieder ins Minus. Verzeichnete man für den Zeitraum vom 14. bis 20. Juli einen Rückgang um 10 Prozent gegenüber dem Vorjahr, waren es in den folgenden sieben Tagen bereits 19,2 Prozent und in der letzten Juliwoche 20,4 Prozent. Auch in den Monaten August und September bewegte sich das Ausleihvolumen zwischen minus 14 und minus 33 Prozent gegenüber 2010, hieß es.

Der Geschäftsbericht des Interessenverbands des Video- und Medienfachhandels in Deutschland (IVD) führte aus, dass bundesweit 2.765 Videotheken im vergangenen Jahr einen Umsatz von 243 Millionen Euro generierten. Rechnet man die Erkenntnisse aus den Media Control-Zahlen entsprechend hoch, komme man zu dem Ergebnis, dass die Streaming-Portale beim Filmverleih einen realen Schaden von etwa 43,8 Millionen Euro in diesem Jahr anrichten, so die GVU.

Quelle: http://winfuture.de

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BeitragThema: Kino.to: Klage gegen weiteren Mitarbeiter erhoben   Mo 28 Nov 2011, 15:53

Kino.to: Klage gegen weiteren Mitarbeiter erhoben

Recht, Politik & EU Im Fall des vor geraumer Zeit abgeschalteten Video-Streamingportals Kino.to hat die Dresdner Generalstaatsanwaltschaft laut Informationen des 'Spiegels' Anklage gegen einen weiteren Beschuldigten erhoben.

Michael H. aus Zwickau war den bisher bekannten Informationen zufolge bei Kino.to für die Organisation und Betreuung der zugehörigen Server verantwortlich. In dieser Woche musste das Landgericht Leipzig entscheiden, ob eine Anklage gegen den Kino.to-Mitarbeiter zugelassen wird, sagte der Oberstaatsanwalt Wolfgang Klein.

Weder Michael H., noch seine Verteidigung haben bisher eine offizielle Stellungnahme veröffentlicht. Abgesehen von dieser Angelegenheit wurde nun bekannt, dass die Ermittlungen gegen den mutmaßlichen Kino.to-Gründer, Dirk B., kurz vor dem Abschluss stehen. Mit der Erhebung einer Anklage wird in Kürze gerechnet.

Anfang des Monats konnten Polizeibeamte der Integrierten Ermittlungseinheit Sachsen (INES) in der Nähe von Delmenhorst einen Verdächtigen im Fall der Videostreaming-Plattform Kino.to festnehmen, der sich seit Juni dieses Jahres auf der Flucht befand. Ihm wird vorgeworfen, als Betreiber eines Filehosters, über den angeblich im großen Stil Raubkopien von Filmen öffentlich verbreitet wurden, agiert zu haben.

Im Juni hat die Kriminalpolizei die Online-Videothek Kino.to geschlossen und diverse Mitarbeiter des Angebots festgenommen. Beim Aufruf der Adresse ist nach wie vor ein Hinweis der Kriminalpolizei zu lesen: "Die Domain zur von Ihnen ausgewählten Webseite wurde wegen des Verdachts der Bildung einer kriminellen Vereinigung zur gewerbsmäßigen Begehung von Urheberrechtsverletzungen geschlossen", heißt es dort.

Quelle: http://winfuture.de

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BeitragThema: Kino.to: 33-Jähriger wurde zu Haftstrafe verurteilt   So 04 Dez 2011, 08:41

Kino.to: 33-Jähriger wurde zu Haftstrafe verurteilt

Recht, Politik & EU Das Amtsgericht Leipzig hat den 33-jährigen Webdesigner Marcus V. zu einer Haftstrafe von zweieinhalb Jahren wegen gemeinschaftlich begangener und gewerbsmäßiger Urheberrechtsverletzung in über einer Million Fälle verurteilt.

Der ehemalige Mitarbeiter des Videostreaming-Portals Kino.to hatte im Vorfeld ein umfassendes Geständnis über seine Tätigkeiten und Aufgaben abgelegt. Den offiziellen Bekanntmachungen zufolge wird davon ausgegangen, dass der Verurteilte ein Mittäter auf mittlerer Ebene war.

In der Urteilsbegründung teilte der Vorsitzende Richter des Prozesses seine Ansichten mit. In seinen Augen ging es bei Kino.to rein darum, möglichst viel Geld zu machen. Überdies ist die Rede von einem hochkriminellen und profitorientierten System.

Die Führung des Portals habe angefangen von der Beschaffung, über den Upload der Inhalte bis hin zur Bereitstellung der Links auf Kino.to alles sehr genau geplant und durchdacht. Die Betreiber des Angebots haben offiziell stets von einer Suchmaschine gesprochen, über die sich derartige Inhalte im Netz finden lassen.

Das Amtsgericht in Leipzig beschäftigt sich mit zwei weiteren Fällen im Zusammenhang mit Kino.to. Konkret geht es dabei zum einen um den vermeintlichen Chef von Kino.to und einen Serveradministrator, der sich zudem um allgemeine organisatorische Aufgaben gekümmert haben soll.



Quelle: http://winfuture.de

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BeitragThema: Re: Kino.to   Fr 16 Dez 2011, 18:07

Kino.to: Bewährungsstrafe für aktivsten Uploader

Wirtschaft & Firmen Gestern fiel ein weiteres Urteil im Fall Kino.to. Der aus Nordrhein-Westfalen stammende Dennis B. wurde wegen gemeinschaftlich begangener gewerbsmäßiger Urheberrechtsverletzungen zu einem Jahr und neun Monaten Haftstrafe verurteilt. Das Gericht setzte die Strafe zur Bewährung aus.

Dennis B. war nach den Erkenntnissen der Ermittler der aktivste Uploader bei Kino.to. Ihm warf die Anklage vor, gegen Bezahlung insgesamt 53.616 urheberrechtlich geschützte Inhalte auf mehrere Filehoster hochgeladen zu haben. Dabei handelte es sich zum größten Teil um TV-Serien, im geringen Umfang aber auch um Kinofilme.

Für diese Tätigkeit habe der Angeklagte in der Zeit vom Juli 2009 bis Juni 2011 insgesamt 12.714 Euro erhalten. Gemessen an der großen Zahl der Einzelstraftaten, betonte der Generalstaatsanwalt, habe er mit 10 Cent pro Upload sehr wenig verdient. Der erzielte Gewinn sei sogar von jeder legalen Rechteverwertung meilenweit entfernt. Dennis B. sei somit im Grunde genommen Lohnarbeiter gewesen, während der Hauptadministrator jährlich im sechststelligen und der eigentliche Betreiber sogar im Millionenbereich verdient habe. Auch der Verteidiger bezeichnete seinen Mandanten als "Wasserträger" im System Kino.to.

In der Begründung der Strafzumessung betonte das Gericht, dass Kino.to ohne Uploader nicht habe funktionieren können. Dennis B. habe das gemacht, um mit geringem Arbeitsaufwand Geld zu verdienen. Gleichwohl sei der Angeklagte nur ein kleiner, untergeordneter Teilnehmer gewesen. Daher müsse seine Strafe unter derjenigen der Administratoren liegen.

Trotzdem müsse nach Ansicht des Gerichts deutlich werden, dass es sich bei solchen Urheberrechtsverletzungen nicht um Kavaliersdelikte handele. Jeder Betreiber solcher illegalen Portale müsse sich darüber bewusst sein, dass er auch aufgrund von Urheberrechtsverletzungen zu einer Gefängnisstrafe verurteilt werden kann.

Dennis B. hatte zuvor ausgesagt, dass er sich sehr wohl darüber im Klaren gewesen sei, mit seiner Tätigkeit das Urheberrecht verletzt zu haben. "Ich schätze, wenn ich mitbekommen hätte, dass die Betreiber verfolgt wurden, hätte ich damit aufgehört", sagte er. Im Verlauf der vergangenen sechs Monate war er über seinen Tatbeitrag hinaus geständig und hat dadurch die Ermittlungen der Generalstaatsanwaltschaft Dresden unterstützt. Er saß bis gestern in Untersuchungshaft.

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BeitragThema: Kino.to: Bisher höchste Strafe für Server-Beschaffer   Do 22 Dez 2011, 18:41

Kino.to: Bisher höchste Strafe für Server-Beschaffer

Recht, Politik & EU Gestern ist ein weiteres Mitglied der Kerngruppe des Streaming-Portals Kino.to in Leipzig verurteilt worden. Dabei gab es die bisher höchste Haftstrafe von 3 Jahren und 5 Monaten. Der zuständige Amtsrichter Mathias Winderlich begründete sein Urteil damit, dass der Angeklagte das illegale Geschäftsmodell von Anfang an mitentwickelt habe.

Der Richter erklärte in seiner Urteilsbegründung außerdem, dass beim Nutzen von illegal angebotenen Streams eine Verbreitung und Vervielfältigung stattfindet. Jeder Nutzer von illegalen Streaming-Portalen müsse sich darüber bewusst sein, dass dahinter also bereits eine illegale Handlung stehen könne.

Kino.to sei als ein genau abgestimmtes Gesamtkonzept zu sehen, welches einen bestehenden Anreiz bei den Nutzern kanalisiert habe, führte der Richter weiter aus. Allen Mitarbeitern sei bewusst gewesen, dass dort Rechtsverletzungen von statten gingen. "Es muss mit aller Deutlichkeit gezeigt werden, dass solche Rechtsverletzungen nicht geduldet werden können", schloss Winderlich seine Urteilsbegründung ab.

Der gestern Verurteilte war im System Kino.to für das Anmieten und die technische Betreuung von Servern im Ausland zuständig. Zudem betrieb der 47-Jährige den ältesten und einen der leistungsstärksten Kino.to-eigenen Filehoster auf dem zuletzt Kopien von 10.754 unterschiedlichen Filmtiteln gespeichert waren. Durch Werbung und Abofallen auf diesem Filehoster erwirtschaftete der in Köln geborene Angeklagte seit 2008 Einnahmen von mehr als 630.000 Euro. Etwa die Hälfte dieser Summe konnte er als Gewinn verbuchen.

Der Angeklagte sagte vor Gericht aus, dass er zu dem Hauptbeschuldigten seit 2002 geschäftliche Beziehungen unterhielt. In dem Jahr hatte er sich als kleiner Internet Service Provider (ISP) in Sachsen selbstständig gemacht. Der Kino.to-Kopf benötigte damals einen Server für 100 Gigabyte Traffic, den der Angeklagte für ihn in den USA anmietete.

In den folgenden Jahren unterstützte der Kleinunternehmer mit seinen Fremdsprachenkenntnissen den Kino.to-Kopf bei weiteren internationalen Geschäften - so zum Beispiel in den Jahren 2005 und 2006, als der er in Spanien eine Firma gründen wollte. Für die verschiedenen Webseiten mietete er weltweit Server an und fungierte als Ansprechpartner für die Mitarbeiter der Rechenzentren.

In der Anfangszeit habe Kino.to viele Kosten produziert, führte der Angeklagte vor Gericht aus. Im Juli 2008 habe ihn der Kino.to-Chef jedoch angerufen und mitgeteilt, dass er mit Valentin F. aus Österreich einen Werbepartner gefunden habe, der ihm monatlich 250.000 Euro zahlen wolle. Diese Geschäfte wurden über Spanien abgewickelt. Der Leipziger Hauptbeschuldigte habe ihm außerdem von horrenden Werbeeinnahmen berichtet, so der Angeklagte weiter, und ihn gefragt, ob er nicht selbst einen Filehoster betreiben wolle.

Der Angeklagte, dem zu diesem Zeitpunkt die Geschäfte mit seinen ISP weggebrochen waren, sagte zu und programmierte der Aussage zufolge seinen Hoster. Zweidrittel seiner Einnahmen dort generierte er über Abofallen, in denen der kostenlose Download eines Players oder Browsers beworben wurde, welcher allerdings mit einer jährlichen Zahlungsverpflichtung von 96 Euro verbunden war.

Pro Nutzeranmeldung bei diesem Anbieter erhielt der Angeklagte 2,50 Euro, pro Zahlung durch einen derart geneppten Kunden 48 Euro. Mit so genannten Text-Links warb der Filehost-Betreiber zudem für Firstload, wofür er zwischen 12 und 14 Euro pro Anmeldung bei diesem bezahlpflichtigen Zugangsanbieter zum Usenet erhielt.


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BeitragThema: Kinox.to: GVU plant Strafantrag gegen Betreiber   Mo 16 Jan 2012, 18:31

Kinox.to: GVU plant Strafantrag gegen Betreiber

Recht, Politik & EU Die Gesellschaft zur Verfolgung von Urheberrechtsverletzungen (GVU) bereitet einen Strafantrag gegen das Streaming-Portal Kinox.to vor. Das erklärte GVU-Sprecherin Christine Ehlers gegenüber dem Nachrichtenmagazin 'Der Spiegel' (heutige Ausgabe). Bei Kinox.to handelt es sich um ein optisch und inhaltlich zum Verwechseln ähnliches Nachfolgeprojekt der Seite Kino.to.

Letztere wurde im Juni letzten Jahres durch eine internationale Polizeiaktion vom Netz genommen. Drei Mitarbeiter von Kino.to hat das Amtsgericht Leipzig im Dezember zu Freiheitsstrafen verurteilt, ein weiterer erhielt 21 Monate auf Bewährung. Die Anklage gegen den mutmaßlichen Chef und Gründer Dirk B. ist erhoben, das Landgericht Leipzig muss aber noch über ihre Zulassung entscheiden.

Auch die Ermittlungen gegen Kino.to hatte die GVU mit einem Strafantrag ins Rollen gebracht. Mehrere Insider aus dem professionell organisierten Kinopiraten-Netzwerk hatten sich im Zuge dessen mit der Führungsriege um Dirk B. überworfen und ihr Wissen an die GVU verkauft. Es sei eine niedrige sechsstellige Summe als Prämie geflossen, sagt GVU-Sprecherin Ehlers.

Bislang ist unklar, wer hinter Kinox.to steht. Angesichts dessen, dass im Vergleich zu Kino.to im Grunde nur die Logos ausgetauscht wurden, ist anzunehmen, dass die jetzigen Betreiber mit den Anbietern des Vorläufers in engerem Kontakt standen und von diesen eine Kopie der Plattform erhielten.

So wäre es zumindest denkbar, dass sich die jetzigen Kinox.to-Betreiber mit der Weitergabe von Informationen an die GVU frühere Partner, mit denen man sich inzwischen verstritten hatte, vom Hals schafften und das Portal dann zu eigenem Nutzen neu aufsetzten. Unrentabel ist das Geschäft immerhin nicht. Die Spitze der Kino.to-Betreiber verdiente nach Erkenntnissen der Ermittler solide sechsstellige Summen im Jahr. Geld brachten hier neben Werbeschaltungen auch der Betrieb von Abofallen und die Vermarktung von Premium-Zugängen für die parallel betriebenen Share-Hoster.

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BeitragThema: Kino.to: Strafverfahren bald auch gegen Nutzer   Mo 13 Feb 2012, 17:25

Kino.to: Strafverfahren bald auch gegen Nutzer

Recht, Politik & EU Im Zuge der weitergehenden Ermittlungen gegen das im vergangenen Jahr abgeschaltete Streaming-Portal Kino.to soll nun offenbar auch gegen Nutzer der Plattform vorgegangen werden. Tausende ehemalige Anwender müssen nach Informationen des Nachrichtenmagazins 'Focus' (heutige Ausgabe) mit einem Strafverfahren durch die Generalstaatsanwaltschaft Dresden rechnen.

Bei diesen handelt es sich um die so genannten Premium-Kunden der Seite, die für einen werbefreien Zugang zu den Filmen per PayPal eine Gebühr zahlten. Deren Daten fand die Staatsanwaltschaft auf den beschlagnahmten Rechnern von Kino.to. Ein ähnliches Bezahlsystem existiert auch auf der Nachfolgeseite Kinox.to.

"Den Nutzern von Kinox.to müsste klar sein, dass sie damit Kriminelle unterstützen. Das gilt insbesondere für die Inhaber von bezahlten Premium-Accounts", erklärte der Geschäftsführer der Gesellschaft zur Bekämpfung von Urheberrechtsverletzungen (GVU), Matthias Leonardy, gegenüber dem Magazin. Er beruft sich dabei unter anderem auf ein Urteil des Amtsgerichts Leipzig vom Dezember 2011, nach dem das streamen von Film-Raubkopien aus dem Internet strafbar ist.

Allerdings ist die Problematik noch nicht abschließend von den Gerichten entschieden. Letztlich wird sich zeigen, inwieweit die Justiz wirklich bereit ist, Nutzer der Angebote wirklich strafrechtlich zu belangen. Schließlich dürften ihre Taten im Vergleich zu den Betreibern oder den Uploadern eher als Bagatellen eingeschätzt werden. Die Betroffenen müssen wohl eher damit rechnen, im Zuge einer Abmahnung eine Unterlassungserklärung abgeben und einige hundert Euro zahlen zu müssen.

Gegen die Macher von Kinox.to will die GVU im Februar Strafantrag stellen. Das bestätigte GVU-Sprecherin Christine Ehlers. Zu Hintermännern und Struktur der Seite seien "eine Menge Hinweise bei uns eingegangen", so Ehlers. Die GVU geht davon aus, dass es sich bei den Betreibern von Kinox.to um deutschsprachige IT-Experten handelt.

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BeitragThema: Kino.to: Chefprogrammierer legt Geständnis ab   Fr 30 März 2012, 19:50

Kino.to: Chefprogrammierer legt Geständnis ab

Filesharing Wie bereits im Vorfeld angekündigt, hat der Chefprogrammierer des vor knapp einem Jahr von den Behörden geschlossenen Streaming-Portals Kino.to ein umfassendes Geständnis abgelegt: Der 29-jährige Bastian P. sagte unter anderem, dass er monatlich bis zu 50.000 Euro erhalten habe.

Wie 'Golem' berichtet, hat der ehemalige Philosophie- und Informatikstudent heute vor dem Landgericht Leipzig umfassend ausgesagt: Bastian P. erklärte vor Gericht, dass er als Chefprogrammierer pro Monat zwischen 30.000 und 50.000 Euro erhalten hätte. Insgesamt habe er bei Kino.to etwa eine Million Euro "verdient", abzüglich der Rechnungen sind davon dann rund 700.000 übrig geblieben. Das Geld habe er aber ordnungsgemäß versteuert.

Zum illegalen Streaming-Portal ist er gestoßen, weil er den Chef des Portals bereits seit seiner Schulzeit kennt. Zunächst habe er nur kleine Aufgaben übernommen, sagte P. aus, erst später sei sein Engagement dann größer geworden.

Bastian P. gab auch Einblicke in den "Alltag" der Plattform: So sei es zwar ein Problem gewesen, schlechte bzw. falsche Kopien herauszufiltern, jedoch hätten die Kino.to-Nutzer entsprechende Inhalte auch sofort gemeldet. Da die Kino.to-Server vor allem in Russland standen, wurden außerdem keine russischen Inhalte angeboten, man wollte auf diese Weise Konflikte vermeiden. Zudem hat es immer wieder diverse Hack-Attacken auf die Plattform gegeben.

Seinen Willen zur Kooperation mit den Ermittlungsbehörden gab er gleich bei seiner Festnahme im Juni 2011 bekannt: Die Verhaftung sei von Polizei-Sondereinsatzkommando durchgeführt worden, der Hamburger sagte aus, dass er gleich die Kronzeugenregelung unterzeichnet und den Behörden alle Passwörter übergeben habe.

Bastian P. muss im Fall einer Verurteilung mit bis zu fünf Jahren Haft rechnen. Das Gericht hat allerdings angekündigt, dass man die Möglichkeit für offenen Vollzug überprüfen werde, sowohl für die derzeitige Untersuchungshaft, als auch nach einem etwaigen Schuldspruch.

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BeitragThema: Kino.to-Programmierer zu vier Jahren Haft verurteilt   Mi 11 Apr 2012, 18:26

Kino.to-Programmierer zu vier Jahren Haft verurteilt

Bastian P., der Chefprogrammierer des vor knapp einem Jahr von den Behörden geschlossenen Streaming-Portals Kino.to, ist heute vom Landgericht Leipzig zu einer Haftstrafe von drei Jahren und zehn Monaten
verurteilt worden.

Wie unter anderem Welt Online unter Berufung auf die Nachrichtenagentur 'dpa' vermeldet, ist Bastian
P. heute in Leipzig zu einer fast vierjährigen Haftstrafe verurteilt worden. Damit folgte das Landgericht (fast gänzlich) der Forderung der Staatsanwaltschaft, diese hatte vier Monate mehr gefordert.

Der 29-jährige ehemalige Philosophie- und Informatikstudent hatte Ende März ein umfassendes Geständnis abgelegt und den Behörden viele Details zu seiner Tätigkeit beim im Vorjahr geschlossenen Streaming-Portal
verraten. Sein Kooperationswille war wohl auch ausschlaggebend dafür, dass das Strafmaß reduziert worden ist, ursprünglich drohte P. eine Haft von fünf Jahren.

Ob er die Haftstrafe tatsächlich im Gefängnis absitzen muss, ist nicht bekannt. Das Leipziger Gericht hatte ursprünglich angekündigt, dass man nach seinem umfassenden Geständnis die Möglichkeit für offenen Vollzug
überprüfen werde.

Bastian P. wurden Urheberrechtsverletzungen in über einer Million Fällen vorgeworfen, er galt als einer der Drahtzieher des Portals, das Anfang Juni 2011 unter Federführung der Staatsanwaltschaft Dresden nach
zahlreichen zeitgleich durchgeführten Razzien in Deutschland, Spanien, Frankreich und den Niederlanden vom Netz genommen worden ist.

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BeitragThema: Re: Kino.to   Fr 27 Jul 2012, 14:30

Kino.to: Weiter Ermittlungen gegen Premium-Nutzer

Filesharing Die Prozesse gegen die Verantwortlichen hinter dem im vergangenen Jahr geschlossenen Streaming-Portal Kino.to sind mittlerweile abgeschlossen, für Nutzer sowie Werbekunden ist die Causa hingegen noch nicht zu Ende. Die Generalstaatsanwaltschaft Dresden hat angekündigt, weiter gegen User ermitteln zu wollen.

Wie das Portal 'iRights.info' berichtet, können sich Premium-Nutzer des vor rund einem Jahr geschlossenen Portals noch nicht entspannt zurücklehnen. Ein Sprecher der Generalstaatsanwaltschaft Dresden sagte gegenüber der Seite: "Am Ende unserer Ermittlungen können Maßnahmen gegen die Premium-Kunden von kino.to stehen, oder gegen eine Auswahl von ihnen."

Für "normale" Kunden ist das dagegen vermutlich eine gute Nachricht, die Staatsanwälte ermitteln offenbar nur gegen jene Kino.to-Kunden, die für einen Premium-Zugang bezahlt haben, dieser schaltete eine werbefreie Version der Seite frei.

Unklar ist derzeit jedoch, welche Folgen dies für die Premium-Kunden haben könnte: Laut iRights.info laute der Verdacht auf "Beihilfe zu Urheberrechtsverletzungen", der Sprecher der Generalstaatsanwaltschaft sagte dazu, dass man den Beteiligten erst einmal nachweise müsse, "dass sie konkret davon wussten, dass sie mit ihren finanziellen Leistungen das rechtswidrige Verhalten von Kino.to unterstützen."

Die Rechtslage ist Fall von Streaming-Portalen allerdings umstritten: Während die Gesellschaft zur Verfolgung von Urheberrechtsverletzung (GVU) argumentiert, dass beim Ansehen eines Streams eine Kopie des urheberrechtlich geschützten Materials auf dem Rechner gespeichert wird, sind einige Juristen nicht der Auffassung, dass dies ein unerlaubter Vorgang ist: Die Kopie werde nach dieser Auslegung nur zeitweise gespeichert, was aber nach § 44a vom Urheberrechtsschutz ausgenommen ist.


Ende des vergangenen Jahres hatte allerdings ein Richter in Leipzig festgestellt, dass beim Nutzen von illegal angebotenen Streams auch eine illegale Verbreitung und Vervielfältigung stattfindet, womit auch die GVU argumentiert. Welche Strafe ein Premium-Nutzer zu erwarten hätte, ist derzeit ebenfalls völlig unklar. Im Gegensatz zu P2P-Netzwerken wie BitTorrent wird beim Streaming-Portalen (oder auch Filehostern) eine Kopie "nur" heruntergeladen und nicht gleichzeitig angeboten, eine Verfolgung einzelner Verstöße/Nutzer findet derzeit schließlich nicht statt (im Gegensatz zu Abmahnungen von Torrent-Nutzern).

Auch gegen die Werbekunden von Kino.to wird noch ermittelt. Die zentrale Frage dabei ist: Wie viel wussten die auf dem Portal werbenden Unternehmen von den illegalen Aktivitäten. Dass die Werbevermittler eingeweiht waren, ist anzunehmen, gleichzeitig muss aber den werbenden Firmen
selbst erst einmal nachgewiesen werden, dass sie ebenfalls Bescheid wussten.


Quelle: www.winfuture.de

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