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 Schnellster ziviler Supercomputer

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MIB
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BeitragThema: Schnellster ziviler Supercomputer   Sa 23 Feb 2008, 11:57

Schnellster ziviler Supercomputer in Jülich eingeweiht

In einem feierlichen Festakt wird der derzeit schnellste zivile Supercomputer der Welt heute für die Nutzer freigeschaltet. Gemeinsam geben Ministerpräsident Jürgen Rüttgers und Staatssekretär Thomas Rachel das Startsignal.

Der Rechner, genannt JUGENE, leistet rund 167 Billionen Rechenoperationen pro Sekunde und ist damit auch Europas schnellster Supercomputer. In der aktuellen Weltrangliste, der Top 500, belegt er den zweiten Platz. "Wissenschaft und Wirtschaft brauchen Rechenleistung auf höchstem Niveau - die einen, um Spitzenforschung zu erbringen, und die anderen, um Innovationen zu schaffen", sagt Achim Bachem, Vorstandvorsitzender des Forschungszentrums Jülich.


Angeführt vom Forschungszentrum und vom Gauss Centre haben sich 14 Länder in einer Initiative namens PRACE zusammengeschlossen und erarbeiten derzeit Konzepte für die nächsten europäischen Supercomputer-Generationen.

Computersimulationen sind eine Schlüsseltechnologie für die Wissenschaft und haben sich gleichberechtigt neben theoretischer und experimenteller Forschung etabliert. Der Supercomputer erweist sich als flexibles und leistungsstarkes Werkzeug, wenn es darum geht, komplexe Probleme zu lösen. Forscher aller Fachrichtungen nutzen ihn, um etwa zu klären, wie sich Galaxien formen, wie Halbleiter funktionieren, wie sich Proteine in Zellen falten oder wie sich Tragflächen von Flugzeugen verhalten.

JUGENE ist zurzeit mit der gemessenen Rechenleistung (Rmax) von über 167 Teraflop/s (Billionen Rechenoperationen pro Sekunde) der schnellste Rechner des neuen Typs Blue Gene/P von IBM. In Jülich rechnen mehr als 65 000 Prozessoren, die über ein extrem leistungsfähiges Kommunikationsnetz verbunden sind. Sie sind kompakt und energiesparend in 16 etwa telefonzellengroßen Schränken untergebracht.

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Zuletzt von MIB am Mo 29 Sep 2008, 20:06 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Schnellster ziviler Supercomputer   Mi 23 Apr 2008, 20:04

Bull baut Europas schnellsten Rechner mit Grafikchips

Die im High-Performance Computing engagierte GENCI (Grand Equipement National de Calcul Intensif) und die französische Atomenergiebehörde CEA (Commissariat à l’Energie Atomique) haben bei Bull einen NovaScale Supercomputer für ihre Grundlagenforschung geordert

Der neue Computer soll von Wissenschaftlern in Frankreich in Bereichen wie der Klimaforschung, der nachhaltigen Entwicklung, der Luft- und Raumfahrt sowie für Energie-, Bio- und Materialwissenschaften eingesetzt werden. Bei dem Rechner handelt es sich um ein hybrides System, in dem neben herkömmlichen Intel-CPUs auch Grafikprozessoren als Applikationsbeschleuniger zum Einsatz kommen.

Der neue NovaScale-Supercomputer besteht aus einem Cluster von 1.068 8-Core-Prozessoren von Intel. Diese kommen für allgemeine Berechnungen zum Einsatz und bringen es auf eine Gesamtleistung von 103 Teraflops. Zusätzlich stehen 48 GPUs mit insgesamt 512 Kernen bereit, die weitere 192 Teraflops zur Verfügung stellen können.

Mit einer gesamten Rechenkapazität von rund 300 Teraflops ist das System der bisher schnellste Computer Europas und übertrifft auch den JUGENE im Jülicher Rechenzentrum (167,3 Teraflops). Weltweit liegt die Maschine derzeit auf Rang 2. Lediglich der IBM BlueGene/L des Lawrence Livermore National Laboratory in den USA ist mit 478,2 Teraflops schneller.
Die Anwendungen können auf dem Gerät auf insgesamt 25 Terabyte Arbeitsspeicher zugreifen. Darüber hinaus steht ihnen über das Lustre Open Source-Dateisystem die Datenspeicherkapazität des CCRT (Center for Research and Technology Computing) von insgesamt einem Petabyte Festplattenspeicher zur Verfügung.

Der Supercomputer wird Anfang 2009 seinen Betrieb aufnehmen. Zu Preis machten die Beteiligten bisher keine Angaben.

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BeitragThema: Re: Schnellster ziviler Supercomputer   Do 22 Mai 2008, 17:59

Einstein@Cluster: Neuer Supercomputer für die Gravitationswellenforschung



Eine der 600 m langen GEO600-Vakuumröhren
5684 Prozessorkerne, 1,1 PByte Festplattenspeicher und eine kaskadierte 1- sowie 10-GBit-Ethernet-Vernetzung bilden den Cluster Atlas, der am Standort Hannover des Max-Planck-Instituts für Gravitationsphysik/Albert-Einstein-Institut (AEI) heute den Betrieb aufnimmt. Atlas würde mit seinen rund 30 TFLOPS Rechenleistung nach derzeitigem Stand der TOP500-Liste der weltweit schnellsten Superrechner etwa Platz 38 belegen und ist zurzeit der viertschnellste Computer in Deutschland. Seine Aufgabe ist vorrangig die Suche nach Gravitationswellen, die Albert Einstein vorausgesagt hat, und die auch viele Privatleute mittels Einstein@Home auf ihrem PC jagen. Genauer gesagt verarbeiten Atlas, seine Vorgänger-Rechner sowie die Einstein@Home-Teilnehmer Messdaten der Gravitationswellendetektoren LIGO (Livingston und Hanford/USA) und GEO600 (bei Hannover); auf Atlas sollen künftig deren Daten und jene von Virgo (bei Pisa) zentral zusammenlaufen.
Während in den bisher vom AEI genutzten HPC-Clustern Merlin und Morgane Athlon-MP- beziehungsweise Dual-Core-Opterons von AMD stecken, kommen in den von Pyramid gelieferten Atlas-Knoten 2,4-GHz-Xeons von Intel mit je vier Kernen zum Einsatz. Die einzelnen Nodes sind jeweils per 1-GBit-Ethernet mit einem "Top-of-Rack"-Switch der Firma Woven Systems mit je 48 Downstream-Ports und vier 10-GBit-Ethernet-(10-GE-)Upstream-Ports verbunden. Über Letztere kommunizieren die Cluster-Racks dann mit einem zentralen 10-GE-Switch EFX 1000 mit 144 Ports. Auch die Anbindung an die Storage-Server erfolgt über diesen Switch. Die Architektur des Atlas zielt auch auf günstige Kosten, der Rechner soll rund 1,7 Millionen Euro gekostet haben.
In Potsdam betreibt das AEI noch weitere Linux-Cluster Peyote, Belladonna und Damiana für allgemeinere Rechenaufgaben, die vorwiegend mit Cactus programmiert werden.

Die Superrechner-Betreiber und -Hersteller sind zurzeit in Hektik, weil die Nominierungsfristen für die prestigeträchtige TOP500-Liste gerade auslaufen; die nächste Version soll Mitte Juni während der ISC 08 veröffentlicht werden. Alleine in Norddeutschland sind in den letzten Monaten mehrere neue Superrechner in Betrieb gegangen, neben dem HLRN-II in Hannover und Berlin etwa auch CASE bei der DLR in Braunschweig.

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